Das passende Tagesgeldkonto finden

Das Sparbuch ist ein Relikt vergangener Zeiten – demzufolge ziehen immer mehr Deutsche Tagesgeldkonten dem Sparbuch vor, was nur allzu verständlich ist. Ein Sparbuch macht einfach heute keinen Sinn mehr, Tagesgeldkonten sind in jeder Beziehung sinnvoller und flexibler. In der Regel bieten Direktbanken die deutlich besseren Konditionen, oft sind aber auch relativ unbekannte Banken dabei, daher ist es empfehlenswert auf einige Dinge zu achten.

Aktuell gibt es für Tagesgeldeinlagen bis zu 2% Zinsen p.a. – abgesehen von dem einen oder anderen Anbieter, bei dem vielleicht ein Wertpapierdepot dabei ist – was aber ene Besonderheit darstellt. Tagesgeldkonten liegen im Trend, da diese flexibel und im Vergleich auch solide verzinst werden, ausserdem kann das Geld so sicher geparkt werden.

Was ist ein Tagesgeldkonto
Im Gegensatz zu einem Sparbuch oder Festgeld ist Tagesgeld jederzeit verfügbar und flexibel – in der Fachsprache spricht man auch von Fungibilität. Dafür kann die Bank die Zinsen theoretisch täglich ändern, da diese an den Kapitalmarktzins gekoppelt sind. Von einem Tagesgeldkonto – das in der Regel kostenlos ist – sind im Gegensatz zu einem Girokonto keine Überweisungen oder Lastschriften möglich, auch kann es in der Regel nicht überzogen werden.

Referenzkonto
Zu jedem Tagesgeldkonto gehört ein Referenzkonto für Ein- und Auszahlungen. Dieses Referenzkonto benennen Sie in der Regel selbst – meistens dürfte es Ihr Girokonto sein.

Wie sicher ist mein Geld auf einem Tagesgeldkonto
Die Tagesgeldkonten der meisten deutschen Banken sind in unbegrenzter Höhe abgesichert. Einige Top-Konditionen kommen aber regelmäßig von ausländischen Banken. In EU-Staaten muss die gesetzliche Einlagensicherung zumindest für Beträge von bis zu 100.000 Euro pro Anleger aufkommen. Außerhalb der EU gilt diese Grenze nicht – hier ist also Vorsicht geboten.

Wie viel Geld darf ich auf einem Tagesgeldkonto einzahlen
Grundsätzlich ist die Höhe nicht begrenzt, oft git es aber für die höchsten Zinssätze aber Summenbegrenzungen.

Die höchsten Zinsen
Die Konditionen vergleichen Sie am besten im Internet, das ideal für diese Zwecke ist. Ausserdem können Verbraucherzeitschriften oder auch Tageszeitungen helfen. Das Internet ist aber aktueller und bietet sehr oft auch lukrative Bonusaktionen für Neukunden.

Muss ich die Zinsen versteuern
Damit die Zinserträge nicht oder zumindest nur teilweise versteuert werden müssen, sollten Anleger einen Freistellungsauftrag (gilt für alle Zinserträge innerhalb der Grenzen des Sparer-Pauschbetrags, das sind aktuell 801 Euro pro Person) oder eine Nichtveranlagungsbescheinigung (für Studenten, Rentner oder andere Sparer mit sehr niedrigem Einkommen) bei der Bank einreichen. AAnsosnten werden automatisch 25 Prozent Abgeltungssteuer – zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer – an den Staat abgeführt. Den Freistellungsauftrag können Sie bei jeder Bank online ausfüllen und ausdrucken lassen.

Wann werden die Zinsen gezahlt
Ein nicht unerhebliches Argument sich für ein Tagesgeldkonto zu entscheiden, ist auch die Zinsfälligkeit. Werden die Zinsen jährlich, halbjährlich, vierteljährlich oder sogar monatlich bezahlt. Letzteres hat natürlich einen positiven Effekt auf den Zinseszinseffekt. Das schöne an einem Tagesgeldkonto ist – wie bereits erwähnt – die Flexibilität, sollte eine andere Bank höhere Zinsen oder eine monatliche Auszahlunng der Zinsen bieten, können Sie jederzeit und sofort ein neues Tagesgeldkonto bei einer anderen Bank eröffnen.

Quellennachweis Foto: Pam Roth

 


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