Mit einem ETF in US-Dividenden-Aristokraten investieren

Anleger, die in US-Dividenden mittels einer speziellen Dividendenstrategie investieren wollen, könnten im vorliegenden ETF – dem SPDR S&P US Dividend Aristocrats ETF – ein hervorragend diversifiziertes Instrument finden. Der ETF verfolgt als Anlageziel, den Referenzindex S&P US Dividend Aristocrats möglichst exakt abzubilden. Der Index ist als Sammelbecken hochrentabler US-Aktienwerte mit den höchsten Dividendenrenditen zu verstehen, deren Dividenden in den letzten 20 aufeinander folgenden Jahren nur gestiegen sind.

Details zum Referenzindex – Dividenden in den letzten 20 Jahren nur gestiegen


Der Referenzindex S&P High Yield Dividend Aristocrats wurde konzipiert, um die Performance von besonderen Dividenden-Aktien des S&P Composite 1500 abzubilden. Die aktuell im Referenzindex enthaltenen 106 Aktiengesellschaften weisen nicht nur eine durchweg hohe Dividendenrendite auf. Das besondere Merkmal des Referenzindex ist es, nur Aktien auszuwählen, deren Dividenden in den letzten 20 aufeinander folgenden Jahren gestiegen sind.

Der Referenzindex umfasst nur Aktiengesellschaften mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 2 Mrd. US-Dollar, deren Aktien mindestens ein durchschnittliches tägliches Handelsvolumen von 5 Mio. US-Dollar aufweisen können. Dies ist ein Merkmal für höchste Liquiditätsansprüche.

Die jeweiligen Einzelwerte sind mit einer Einzelgewichtung von 4,00 Prozent gedeckelt. Der S&P High Yield Dividend Aristocrats wird quartalsweise auf seine Zusammensetzung hin überprüft und in Echtzeit in US-Dollar, Euro oder kanadischen Dollar berechnet. Er wurde am 09. November 2005 erstmals berechnet.

Der Referenzindex hatte zum Jahresabschluss 2017 eine Gesamtmarktkapitalisierung in Höhe von rund 4,865 Billionen US-Dollar. Dies entspricht in etwa einem Viertel der US-Staatsverschuldung. (Daten gemäß S&P Indices vom 29.12.2017)

Die größten Positionen und wichtigsten Sektoren

Die größten Positionen sind Tanger Factory Outlet Centers mit 2,20 Prozent, AT&T mit 2,12 Prozent, Target mit 2,03 Prozent, IBM mit 1,76 Prozent und National Retail Properties mit 1,75 Prozent. Diese Top-5-Positionen haben gerade einmal eine Gewichtung von 9,26 Prozent. Man kann in diesem hier vorliegenden Fall also durchaus von einer sehr breiten Diversifikation sprechen.

Die restlichen 90,74 Prozent verteilen sich auf die weiteren 101 Einzelwerte des ETFs. Die wichtigsten Sektoren sind mit rund 16 Prozent der Bereich Konsumgüter, mit rund 15 Prozent der Bereich Industrie, mit ebenfalls rund 15 Prozent der Bereich Finanzwerte und mit rund 12 Prozent der Bereich Gebrauchsgüter. (Daten gemäß State Street Global Advisors-SPDR vom 29. Januar 2018)

Details des ETFs
Der ETF wurde am 14. Oktober 2011 aufgelegt und ist via Börsenplatz LSE (London Stock Exchange) in US-Dollar (USD) handelbar. Die jährliche Pauschalgebühr beträgt nur 0,35 Prozent und die Ertragsverwendung des Fonds ist ausschüttend. Der ETF schüttet bis zu viermal im Jahr aus.

Rückblick
Die Abbildung des Referenzindex erfolgt mit der vollständig physischen Replikationsmethode. Zum Zeitpunkt des 29. Januar 2018 lag das gesamte Fondsvermögen bei rund 2,491 Mrd. US-Dollar.
Auf Sicht der letzten fünf Jahre liegt der Referenzindex mit 100,17 Prozent im Plus. Der ETF brachte es im Vergleichszeitraum auf 100,16 Prozent. Seit seiner Auflegung am 14. Oktober 2011 konnte der ETF ein Plus von insgesamt 133,50 Prozent erzielen, der Referenzindex 133,02 Prozent.

Im Jahr 2017 konnte der Referenzindex mit einer Performance von 15,41 Prozent überzeugen, der ETF erreichte 15,54 Prozent. Die jeweilige Differenz zwischen den Referenzindex und dem ETF ist sehr gering und in erster Linie auf Gebühren und Transaktionskosten zurückzuführen.

Seit Jahrzehnten tragen insbesondere Dividenden dazu bei, ganze Portfolios mit einer zusätzlichen Renditekomponente auszustatten. Gerade bei hoch rentablen Dividendenaktien kann man recht schnell erkennen, welche enorme Wirkung Dividenden in einem nachhaltig und langfristig konzipierten Depot haben. Ähnlich der Effekte von Zins und Zinseszins können die Dividenden bei Wiederanlage erheblich zu einer höheren Rendite beitragen. Berechnungen des Indexanbieters S&P beweisen, wie wichtig Dividenden sind.

Seit 1926 haben allein Dividenden ein Drittel zur Gesamtrendite des US-Aktienmarktes beigetragen. Die Historie gibt dieser Anlagestrategie somit genügend positives Feedback mit auf den weiteren Weg.

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