Welche Risiken birgt Inflation?

Stabiler Geldwert extrem wichtig
Für eine gesunde, wachsende Wirtschaft es wichtig, dass der Wert des Geldes möglichst stabil bleibt. Schon vermeintlich geringfügig erhöhte Inflationsraten können einen enormen Schaden verursachen. Eine jährliche Preissteigerung von vier Prozent – also nur zwei Prozentpunkte über dem Zielwert des Eurosystems – führt nach 18 Jahren zu einer Halbierung des Geldwertes und damit zu einer Halbierung der Ersparnisse. Darüber hinaus steht Inflation auf vielerlei Weise Wachstum und Wohlstand entgegen.

Kein effizienter Einsatz von Ressourcen
Durch Inflation wird der effiziente Einsatz von Ressourcen verhindert, da Preise Signale über Knappheit und Überschuss auf den Märkten geben. Dadurch werde sicher gestellt, dass Ressourcen wie Arbeit oder Kapital dort eingesetzt würden, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Inflation beeinträchtige aber diese Signalfunktion. Denn nur bei allgemein stabilen Preisen können Unternehmen und Verbraucher bei einer Preissteigerung eindeutige Rückschlüsse im Hinblick auf die Knappheit des Gutes ziehen.

Kalte Progression schlägt zu


Des weiteren sind die Steuersystem nicht inflationsgeschützt. Ein höheres Preisniveau führe demzufolge zu höheren Belastungen ohne eine tatsächliche Steigerung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Dies lasse tendenziell die Wachstumskräfte erlahmen. Richtig ist, das Thema kalte Progression, oder bessert formuliert die heimliche Steuererhöhung führt zu Mehreinnahmen in der Staatskasse. Erst jüngst war es ja in Deutschland so, dass Rot-Grün es im Bundesrat ablehnte, die Einkommensteuertarife an die Inflation anzupassen.

Volatile Preisentwicklung begünstigt willkürliche Umverteilung
Ferner führen höhere Teuerungsraten häufig auch zu einer höheren Preisschwankungsintensität. Diese erhöhte Volatilität seien sowohl für Anleger, als auch für Unternehmer ein Risiko und damit ein Hindernis für langfristige Investitionen. Unerwartete und schwankende Inflation führe folglich zu einer willkürlichen Umverteilung von Einkommen und Vermögen. Dies könne sogar dazu führen, dass das Vertrauen in die Eigentumsrechte unterminiert werde.

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Soziale Verwerfungen als Folge
Zudem ruft die Inflation eher soziale Verwerfungen hervorr, sozial schwächere und abhängig Beschäftigte hätten nur eine geringe Verhandlungsmacht in Bezug auf die Entlohnung ihrer Arbeit. Außerdem könnten sozial schwächere Haushalte ihre Ersparnisse kaum vor Inflation schützen.

Darum ist Geldwertstabilität ein wichtiges Gut ist

Die möglichen Folgen von Inflation zeigen, wie wichtig es ist, dass der Wert des Geldes stabil bleibt. Eine wichtige Voraussetzung, damit Preisstabilität gewährleistet werden kann, ist die Unabhängigkeit der Zentralbank. Denn immer dann, wenn die Möglichkeit besteht, Geld mehr oder weniger frei zu drucken, ist die Versuchung groß, dieses Instrument zu missbrauchen.

Früher wurden staatliche Notenbanken oft gerade deshalb geschaffen, um den Regierungen möglichst freien Zugriff auf scheinbar unbegrenzte Finanzmittel zu geben. Durch den staatlichen Zugriff auf die Notenbank in Verbindung mit großem staatlichem Finanzbedarf wurde die Geldmenge jedoch meist zu stark ausgeweitet, das Ergebnis war Geldentwertung durch Inflation.

Übrigens, gegen Inflation sollte man sicher immer vorsorglich absichern. Das gute, alte Gold – oder auch Silber – sind nach wie vor als Inflationsschutz geeignet. Es werden wieder Zeiten kommen, in denen das mehr als deutlich wird.

Die günstige Einstieggelegenheit bei Gold und Silber nutzen.

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