Der größte Geldvernichtung wird sehr oft verschwiegen – vor allem von Politikern

Wenn Sie beim Einkaufen aufmerksam auf die Preise achten – und das sollte man – werden Sie schnell festellen, dass sehr viele Waren und Produkte deutlich teurer geworden sind. An der Tankstelle wird das immer am schnellsten deutlich! Ob die aktuelle Inflationsrate wirklich bei ca. 2% liegt, überlassen wir mal der Phantasie der Politiker, die Konsumenten dürften andere Werte feststellen. Denn die Berechnungsmethode für die Inflationsrate lässt einigen Spielraum und wird nicht selten geschönt dargestellt.

Warum Inflation von der Politik gewollt ist
Der weltweite Verschuldungsstand der Länder ist historisch hoch! Wenn sich die Regierungen entschulden wollen, muss die Inflation steigen, das bedeutet – eine höhere Inflation ist für jede Regierung ein wahrer Segen. Aus diesem Grund wird die Inflation gerne verschwiegen, oder die Zahlen werden verwässert und geschönt.

Vor allem, wenn Gewerkschaften in einem Staat eine bedeutende Rolle einnehmen, ist eine höhere Inflation sehr willkommen. Denn wenn Löhne und Gehälter steigen, erhöhen sich für den Staat auch die Steuereinnahmen – dies gilt im übrigen auch für die Mehrwertsteuer.

Aktuell haben wir in der EU eine ausgegebene Zielinflation von ca. 2%, laut Dragi dürften es auch gerne 3-4% sein. Bei nur 2% Inflation halbieren sich 10.000 EUR bereits nach 20 Jahren – und dagegen wird nichts unternommen.

Was können Verbraucher und Anleger dagegen unternehmen?
Es gibt durchaus Möglichkeiten, sich gegen die Inflation zu schützen, das setzt aber eine vernünftige und strukturierte Geldanlage voraus. D.h. Sie dürfen Ihr Geld nicht verwalten, sondern sollten es aktiv anlegen. Eine durchaus sinnvolle Anlageform als Schutz vor Inflation kennen wir alle, das ist die Immobilie. Oft ist es das selbstgenutzte Objekt, oder auch die Anlageimmobilie. Das kann übrigens auch eine Anlage in Immobilien-ETFs sein, die weltweit in sehr lukrative Immobilien investieren – oft verbunden mit hohen Ausschüttungen. Bitte nicht mit geschlossenen Immobilienfonds verwechseln, davon ist in der Regel aufgrund der vielen negativen Erfahrungen abzuraten.

Das gefährlichste für Ihr Geld ist sicher das Sparbuch – das Buch, das Sie sich sparen können. Ohne Übertreibung kann in diesem Zusammenhang von einer echten Geldvernichtung gesprochen werden, denn die Realverzinsung liegt im Minusbereich. D.h. die Inflation ist höher als die Rendite der Geldanlage, das gilt in der Regel auch für Lebensversicherungen.

Die Aktie bleibt das lukrativste Investment
Langfristig ist die Aktie von der Rendite nicht zu schlagen, dabei ist es völlig unerheblich, dass es zwischendurch immer mal wieder zu Korrekturen kommt. Eine Korrektur kann auch positiv genutzt werden, da diese günstigere Einstiegskurse bietet. Denn langfristig hat sich der Aktienmarkt immer wieder erholt, wie soll das auch anders sein? Denn ansonsten würde es kein Wirtschaftswachstum und keine Produktion mehr geben, was wir langfristig definitiv ausschliessen können.

Aktien sind Produktiv-Vermögen
Aktien sind Produktiv-Vermögen und demzufolge ein sehr guter Schutz gegen die Inflation, um auf unser Kernthema zurückzukommen. Neben Dividenden, die ein solides Passiveinkommen generieren können, erzielen Aktien eine weitaus höhere Rendite, als die Inflationesraten – und zwar im langfristigen Mittelwert. Dabei müssen es ja keine Einzelaktien sein, um Risiken breit zu diversifizieren, sind daher für die meisten Anleger ETFs sehr gut geeignet. Wer die Zeit und die Lust dazu hat, kann sich aber auch in das Thema Aktien einarbeiten und sich selber ein schönes Aktienportfolio aufbauen.

Das Internet bietet eine Fülle von kostenlosen Informationen, die jedem zur Verfügung stehen. Es gibt Aktienforen, in denen Anleger sich austauschen und voneinander lernen können. Vergessen Sie die ganzen selbsternannten Börsengurus, die wissen auch nicht mehr als Sie, wenn Sie sich eine Zeit lang damit beschäftigt haben. Sie lernen dann auch sehr schnell, was viele Empfehlungen wert sind. Oft nichts! Also, keine Angst, machen Sie sich eigene Gedanken, eröffnen Sie ein günstiges Wertpapierdepot – und beschäftigen Sie sich mit ihrer eigenen Geldanlage – und überlassen dies nicht anderen.

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