ETF des Monats – L&G Cyber Security UCITS ETF

Der L&G Cyber Security UCITS ETF ist ein börsengehandelter Index-Fonds – kurz ETF – der die Wertentwicklung des ISE Cyber Security® UCITS Index Net Total Return nachbildet. Dieser Index besteht aus Unternehmen, die weltweit an verschiedenen Börsen gehandelt werden – und einen wesentlichen Teil ihrer Umsätze im Bereich der Cybersicherheit erzielen.

Der L&G Cyber Security UCITS ETF investiert demzufolge in Aktien mit Fokus Cyber-Technologie, zum Beispiel in der Automobilbranche, Medizintechnik, Luft- und Raumfahrtechnik bis hin zur Forschung. Die Dividendenerträge im Fonds werden reinvestiert (thesauriert). Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,75% p.a.. Die Wertentwicklung des Index wird im Fonds durch Erwerb der Indexbestandteile nachgebildet (Vollständige Replikation). Der L&G Cyber Security UCITS ETF ist ein großer ETF mit 661 Mio. Euro Fondsvolumen. Der ETF ist älter als 3 Jahre und in Irland aufgelegt. Die Währung des Fonds ist USD und ist nicht gesichert.

Der abgebildetet Index besteht aus zwei Teilsektoren, zum einen Infrastrukturanbieter, die Hardware und Software entwickeln, um Daten, Websites und Netzwerke vor unbefugten internen und externen Zugriffen zu schützen – zum anderen aus Dienstleistungsanbietern, die Beratungs- und Cybersicherheits-Dienstleistungen erbringen. Es werden nur Unternehmen in den Index aufgenommen, die eine ausreichende Größe aufweisen. D.h. der Gesamtmarktwert der Aktien muss passen und ausreichend handelbar und liquide sein.

Innerhalb des Index hängen die den Kategorien Infrastrukturanbieter und Dienstleistungsanbieter zugeordneten Gewichtungen von der Größe der einzelnen Sektoren ab – d.h. vom Gesamtmarktwert der Aktien der Unternehmen in den einzelnen Teilsektoren. Zunächst werden die Unternehmen innerhalb jedes einzelnen Teilsektors gleich gewichtet, wobei die Gewichtungen später jedoch angepasst werden, sofern ein Unternehmen den Handelbarkeitstest, der für jedes Unternehmen einzeln durchgeführt wird, nicht besteht.

Größte Einzelpositionen des ETF

  • 4,36% – Imperva Inc
  • 3,47% – FireEye Inc
  • 3,40% – NetScout Systems Inc
  • 3,38% – CyberArk Software Ltd
  • 3,26% – Juniper Networks Inc
  • 3,24% – Cisco Systems Inc
  • 3,23% – Symantec Corp
  • 3,17% – Check Point Software Technologies Ltd
  • 3,16% – Ahnlab Inc
  • 3,15% – Splunk Inc

Stand: 31.12.2018

Die Performence des ETF ist sektorenübergreifend hervorragend und bietet sich als Depotbeimischung sicherlich an. Der Markt hat Zukunft – und im Gegensatz zu einer Einzelaktie ist ein ETF (exchange-traded fund) mit deutlich weniger Risiko verbunden. Auch wenn eine Einzelaktie in diesem Sektor deutlich überperformen kann, muss natürlich jeder Anleger für sich entscheiden, wie hoch die Risikobereitschaft ist.

Wer sich mit dem Thema nicht beschäftigen möchte, oder keine Zeit dazu hat – kann sich alternativ mit dem Thema Robo-Adivisor (digitale Vermögensverwaltung) beschäftigen. Auf den Punkt gebracht bieten diese – auch für kleinere Anlagesummen – eine günstige und digitale Vermögensverwaltung an. Auch bei einem Robo-Advisor kann der Bereich Cyber-Technologie als ETF Verwendung finden. Hier bieten wir einen Vergleich der besten Robo-Advisor an. Die ING bietet in diesem Jahr 200 ETFs ohne Kaufkosten an. Der ETF kann sowohl in Deutschland, d.h. auf EUR-Basis gekauft werden – oder über London in USD.

Bei vielen Brokern ist (vorübergehend) kein Handel mit US-amerikanischen, kanadischen, mexikanischen, Hongkong und australischen ETFs möglich. Das Halten / Verkaufen von aktuellen Positionen in diesen ETFs ist weiterhin möglich. Die neuen Gesetze und Verordnungen in Bezug auf PRIIPs (Verordnung über das Kleinanlageinventar und die Versicherungsprodukte, „Packaged retail investment and insurance-based products“) erfordern, dass die Emittenten dieser Produkte für jedes von ihnen angebotene Produkt ein so genanntes Key Information Document (KID) bereitstellen. Derzeit bieten die Herausgeber dieser Produkte keine deutschsprachigen KIDs an, daher ist es nicht möglich, diese Produkte zu kaufen. Umgehen kann man das aber über CFDs, wer es denn möchte.

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