LYNX Broker

Bei Lynx handelt es sich um einen Online-Broker, der mittlerweile seit 2008 in Deutschland vertreten ist. Die Gründung fand im Jahre 2006 statt, der Hauptsitz des Anbieters befindet sich in Amsterdam, jedoch unterhält der Broker mittlerweile auch in einigen anderen europäischen Ländern Standorte, unter anderem auch in Deutschland. Den Broker zeichnet unter anderem aus, dass die Kunden an über 100 Börsenplätzen auf dem gesamten Globus handeln können. Die Kundendepots werden nicht vom Broker selbst geführt, sondern beim Partner Interactive Brokers. Kunden können über den Broker nahezu alle an Börsen handelbaren Finanzprodukte handeln.

Sowohl das Verrechnungskonto, als auch das Wertpapierdepot können kostenlos geführt werden können. Positiv ist zudem, dass im Bereich der Telefonorders im Gegensatz zu vielen anderen Mitbewerbern kein Aufschlag berechnet wird.

Darüber hinaus kann die als stabil und kundenfreundlich geltende Handelsplattform „Trader Workstation“ genutzt werden, um an weltweit über 100 Börsen Orders zu platzieren. Die Orderpreise sind transparent  und nachvollziehbar. Es wird eine Mindesteinlage von 4.000 Euro gefordert, was im Vergleich relativ hoch ist,  aber damit erhält Lynx eher erfahrene Trader.

Konditionen-Überblick

  • Mindesteinlage 4.000 Euro
  • Handel an über 100 Börsen in mehr als 20 Ländern
  • kein Gebührenaufschlag bei Telefonorders
  • kein außerbörslicher Handel möglich
  • kostenlose Limit-Orders
  • Aufträge ändern oder streichen kostenlos
  • Orderpreis von 0,14 Prozent des Transaktionsvolumens, mindestens 5,80 Euro, maximal 99 Euro (in Deutschland)
  • nahezu alle Finanzprodukte handelbar, von Aktien bis Zertifikate
  • Kundenservice börsentäglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar (freitags bis 18 Uhr)

Regulierung und Einlagensicherung
Da sich der Broker Lynx vom Hauptsitz her in den Niederlanden befindet, ist zunächst einmal die niederländische Zentralbank für die Regulierung zuständig. Aufgrund des Standortes in Deutschland übernimmt aber zusätzlich auch die BaFin die Überwachung des Anbieters. Positiv ist die Einlagensicherung hervorzuheben.

Zunächst gilt natürlich die für alle Länder der Europäischen Union gesetzlich vorgeschriebene Einlagensicherung von 100.000 Euro je Kundenkonto. Über die Muttergesellschaft Interactive Brokers ist der Schutz aber noch deutlich weitergehend und reicht bezüglich des Kontoguthabens bis zu einem Betrag von einer Million US-Dollar je Kunde.

LYNX in der Praxis
Die vom Broker angebotene Handelsplattform trägt die Bezeichnung Trader Workstation und hat sich nicht nur als stabil, sondern auch als benutzerfreundlich herausgestellt. Der Kunde kann diverse Funktionen nutzen, wie zum Beispiel den Abruf von Realtime-Kursen, die Anzeige verschiedener Charts und einige weitere Funktionen, die man heute von einem modernen Online-Broker im Bereich des Wertpapierhandels erwarten kann.

Zu erwähnen ist auch, dass es insgesamt über 50 verschiedene Orderarten gibt, die der Trader über die Handelsplattform nutzen kann. Die Trading-Plattform wurde sogar bereits ausgezeichnet, und zwar im Jahre 2012 vom Handelsmagazin Barron’s, der die Plattform zum Testsieger unter allen getesteten Plattformen der Online-Broker kürte. Gehandelt werden können über die Trading-Plattform nahezu alle börsenfähigen Finanzprodukte, wie zum Beispiel Aktien, CFDs, ETFs, Optionen, Zertifikate und auch der Handel mit Devisen ist möglich.

Gebühren und Handelskonditionen
Im Bereich Gebühren ist positiv aufgefallen, dass für die Konto- und Depotführung keine Kosten entstehen. Das gilt aber auch für nahezu alle anderen Broker. Es handelt sich also um ein kostenloses Wertpapierdepot und auch das Verrechnungskonto wird nicht mit Gebühren belastet. Insgesamt kann an mehr als 100 verschiedenen Börsen in über 20 Ländern gehandelt werden.

Die Mindesteinlage von 4.000 Euro sollte für Trader keine Hürde darstellen. Was die Orderkosten betrifft, so kann festgehalten werden, dass diese zunächst einmal mit 0,14 Prozent auf Basis des Transaktionsvolumens (gilt für Deutschland) berechnet werden. Allerdings gibt es eine Begrenzung auf maximal 99 Euro je Order gibt. Mindestens 5,80 Euro muss der Trader an Ordergebühren zahlen. Daraus ergibt sich, dass Lynx bei Orders zwischen 1.000 und 10.000 Euro sehr günstig ist, bei größeren Orders wird es vergleichsweise teuer (maximal 99 Euro). Falls die Order an einer ausländischen Börse platziert wird, gelten dafür jeweils abweichende Konditionen.

Kundenservice und Extras
Der Kundenservice ist gut und reagiert zügig, Fragen werden zeitnah beantwortet. Die Servicehotline ist börsentäglich zwischen 8 und 20 Uhr erreichbar, was allerdings nicht für den Freitag gilt, da die Mitarbeiter dort telefonisch nur bis 18 Uhr kontaktiert werden können. Darüber hinaus kann der Kontakt ebenso per Mail und per Live-Chat aufgenommen werden.

Zu beachten ist jedoch, dass der Broker seinen Kunden keine Anlageberatung bietet, sondern die Telefonhotline ausschließlich in dem Bereich Service und Hilfestellungen bei Fragen fällt. Was das Thema Aktionen betrifft, werden teilweise sehr professionelle Tools für Trader angeboten.

LYNX Auszeichnungen
Lynx ist mittlerweile ein bekannter Broker mit einem sehr guten Ruf. Das kommt auch in diversen Auszeichnungen zum Ausdruck, insbesondere wird die Benutzerfreundlichkeit, die Stabilität sowie die technische Performence der Trading-Plattform gelobt.

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