Scalable Capital – digitale Online-Vermögensverwaltung

Scalable Capital ist ein digitaler Vermögensverwalter und Robo-Advisor. Der Anbieter managt und verwaltet ETF-Portfolios für die Kunden und überwacht diese regelmäßig mit einer eigenen Risikomanagement-Technologie. Scalable Capital wurde im Dezember 2014 gegründet und beschäftigt derzeit über 75 Mitarbeiter in München und London. Mittlerweile verwaltet Scalable Capital Über 1 Milliarde Euro – und betreut mehr als 35.000 Kunden.

Das Team vereint mehrere Jahrzehnte Praxis- und Forschungserfahrung durch Arbeit bei führenden Banken und in Forschungsinstituten. Das Gründerteam war lange Jahre bei Goldman Sachs im Handel und in der Kundenbetreuung tätig, Mitgründer Prof. Dr. Stefan Mittnik ist ein anerkannter Risikomanagement-Experte und Professor für Finanzökonometrie an der LMU München. Im Risikomanagement-Team arbeiten ausschließlich Finanzmathematiker, -statistiker und Physiker, die meisten mit Promotion.

Sicherheit
In Deutschland bietet Scalable Capital seinen Service seit Februar 2016 an. In Großbritannien und Österreich können Anleger seit Juli 2016 und in der Schweiz seit Januar 2018 den Service nutzen. Auch Personen mit Wohnsitz außerhalb der DACH-Region können Kunde werden, sofern sie ein Girokonto, das bei einem im SEPA Raum ansässigen Kreditinstitut geführt wird, besitzen. Der Robo-Advisor besitzt ausserdem eine Lizenz als Finanzportfolioverwalter und wird von der BaFin kontrolliert.

Die Depotbank von Scalable Capital ist die Baader Bank AG. Für Neukunden wird dort automatisch ein Depot und ein Konto für den Kunden eröffnet. Die Identifikation erfolgt unkompliziert mittels VideoIdent-Verfahren oder Besuch in der Postfiliale (in Deutschland). Kunden der ING-DiBa können außerdem seit September 2017 ein Scalable-Depot eröffnen, bei dem die ING-DiBa als Depotbank agiert. Bestandskunden der ING-DiBa loggen sich einfach im Anschluss an die Anmeldung bei der ING-DiBa ein und eröffnen dort ein neues Depot mit Verrechnungskonto.

Einlagensicherung
Die gesetzliche Einlagensicherung leistet Entschädigungen bis zu 100.000 Euro. Darüber hinaus kommt der Schutz durch den Einlagensicherungsfonds des BdB ggf. zum Tragen. Die jeweilige Sicherungsgrenze kann unter www.einlagensicherung.de abgefragt werden.

Referenzkonto
Abhebungen von Ihrem Verrechnungskonto können ausschließlich über Ihr Referenzkonto getätigt werden.

Ihr Wertpapier­depot
Im Falle der Insolvenz der Depotbank haben Sie einen Herausgabeanspruch für die von der Depotbank verwahrten Wertpapiere. Scalable Capital ist zudem nicht befugt, sich Eigentum oder Besitz an Ihren Vermögenswerten zu verschaffen, so dass Ihre Wertpapiere im Falle der Insolvenz nicht in die Insolvenzmasse fallen.

Moderne Technologie
Die Scalable Website, Server und Apps werden regelmäßig mit den neuesten Sicherheitsupdates ausgestattet. Durch den Einsatz von Cloud-Infrastruktur mit mehreren Datenzentren in Frankfurt kann der Robo-Advisor auch im Falle von Naturkatastrophen bzw. außerordentlichen Lastspitzen eine kontinuierliche Systemverfügbarkeit sicherstellen. Auch das dürfte in der heutigen Zeit ein wichtiges Argument sein!

Nobelpreis­gekürtes Modell:
Kurse lassen sich nicht prognos­tizieren, Risiken schon.

Ein Großteil der Zeit und Energie in der Finanzindustrie wird darauf verwendet, die Entwicklung von Wertpapierkursen zu prognostizieren. Doch zahllose empirische Studien zeigen, dass sich Kursentwicklungen praktisch nicht vorhersagen lassen, weshalb sogenanntes Stockpicking und Market-Timing reine Glückssache sind und fast nie zu systematischen Anlageerfolgen führen. Wer sich länger mit dem Börsengeschäft beschäftigt, muss dem zwangsläufig zustimmen.

Risiken lassen sich hingegen nachweislich und zweckmäßig prognostizieren. Denn Finanzmarktrisiken sind im Zeitablauf nicht konstant, sondern ändern sich stark und treten häufig in „Clustern“ auf, d.h. es gibt wechselnde Phasen, die von hoher oder niedriger Volatilität gekennzeichnet sind, wobei höhere Volatilität ein höheres Verlustpotenzial impliziert.




Anlagestrategien

Die grundlegende Anlagestrategie ist für alle Portfolios gleich: Die Risiken im Portfolio schwanken nicht einfach mit dem Marktrisiko, sondern werden dynamisch kontrolliert und konstant gehalten. Da die Risikotragfähigkeit und Risikoneigung der Anleger sehr unterschiedlich ist, bietet Scalable Capital 23 Risikokategorien an, denen ein konkretes Verlustrisiko zugeordnet ist. Als Risikomaß wird der Value-at-Risk (VaR) genutzt.

Dieser gibt den prozentualen Verlust auf Jahresbasis an, der mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent nicht überschritten werden soll. Ein VaR von z. B. 20 Prozent bedeutet also, dass das Portfolio in einem Jahr mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent nicht mehr als 20 Prozent an Wert verlieren sollte. Der Horizont der Anlagestrategien reicht von VaR-Wert 3 Prozent bis 25 Prozent.

Die Portfolio-Zusammensetzung hängt wesentlich von der Risikovorgabe des Kunden ab. Der Anbieter investiert durchgehend und ausschließlich in 14 ETFs, die regelmäßig überprüft und ggf. durch bessere ersetzt werden. Die optimale Gewichtung der Assetklassen Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Immobilien und Tagesgeld je Kundenportfolio auf Basis der aktuellen Portfoliorisiken berechnet der Anbieter täglich. Ziel ist es jedoch – nur einmal wöchentlich Anpassungen an den Kundenportfolios vorzunehmen. Dividenden und Zinsen werden grundsätzlich reinvestiert.

Die Risikomanagement-Technologie prüft regelmäßig das Risiko der einzelnen Kundenportfolios. Wird ein höheres Verlustpotential prognostiziert, als für die jeweilige Risikokategorie festgelegt wurde, wird eine Umschichtung in risikoärmere Anlageklassen vorgenommen. In ruhigen Marktphasen wiederum findet eine Umschichtung in umgekehrte Richtung statt. Diese Art des Risikomanagements stand laut Scalable Capital Privatinvestoren bislang nicht zur Verfügung.

Dynamische Risikosteuerung durch systematische Anpassung des Portfolios
Sobald die Risikoprojektion eine drohende Überschreitung des Verlustrisikos anzeigt, wird automatisch eine risikomindernde Portfolioumschichtung vorgenommen – z.B. durch eine Reduktion von Aktien-ETFs und eine Erhöhung des Anteils von Anleihen-ETFs. Das heißt nicht, dass Scalable Capital bei jeder kurzfristigen Korrektur sofort hektisch handelt. Es wird das Portfolio an die Marktsituation angepasst, wenn sich diese nachhaltig ändert. So bleibt das Risiko langfristig unter Kontrolle. Im umgekehrten Fall, also wenn das ermittelte Anlagerisiko unter dem festgelegten Verlustrisiko liegt, findet eine risikosteigernde Umschichtung statt, um so kein Renditepotenzial aufgrund einer zu konservativen Portfolioaufstellung zu verschenken.



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Regelmäßige Risikoüberwachung
Um Ihre Risikokategorie einzuhalten, wird Ihr Portfolio automatisch überwacht und hinsichtlich seines Risikopotenzials analysiert. Konkret werden unter Berücksichtigung der aktuellen Marktsituation und der gegenwärtigen Portfoliozusammensetzung dazu anhand von „Monte-Carlo-Simulationen“ jeweils tausende von plausiblen Wertentwicklungsszenarien generiert.


 

Wichtige Hinweise
Die Angaben haben rein beispielhaften Charakter. Die zukunftsbezogenen Angaben und Darstellungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Wertentwicklungen.

Wichtig dabei– die Simulationen beziehen sich immer nur auf das Risiko eines Wertrückgangs im Verhältnis zum bis zu diesem Zeitpunkt bereits erreichten Portfoliowert. Zu Beginn Ihrer Geldanlage bedeutet also ein Value-at-Risk von 10%, dass Ihr Portfolio im Laufe des ersten Anlagejahres mit einer Wahrscheinlichkeit von 5% einen Wertrückgang von über 10% des anfänglichen Anlagebetrags (z.B. 100.000 EUR) erleiden könnte. Sollte Ihr Portfoliowert aber nach 5 Jahren bereits um 30% angestiegen sein (also im Beispiel auf 130.000 EUR), so bedeutet ein VaR von 10%, dass Ihr Portfolio mit einer Wahrscheinlichkeit von 5% auf unter 117.000 EUR fallen könnte (90% des bereits erreichten Portfoliowerts).

Der Anlageprozess
Als von der BaFin regulierter Vermögensverwalter nutzt Scalable Capital den sogenannten WpHG (Wertpapierhandelsgesetz)-Bogen. Durch 10 Fragen zur Risikotoleranz, finanziellen Tragfähigkeit und dem Kenntnis- und Erfahrungsstand des Kunden werden Informationen erhoben. Diese sollen dazu beitragen, herauszufinden – welche Risikokategorie zum jeweilige Kunden passt.

Scalable Capital ist keine Bank
Scalable Capital bietet eine unabhängige Vermögensverwaltung – und keine Anlageberatung oder Fondsvermittlung. Dadurch hat Scalable Capital Zugriff auf eine extrem hohe Anzahl von Anlagestrategien, d.h. es müssen nicht überteuerte Anlageprodukte der eigenen Bank verkauft werden. Diese technologiebasierte Vermögensverwaltung war in dieser Form bislang nur institutionellen Investoren – oder sehr vermögenden Personen vorbehalten.

Wie hoch ist die Mindestanlage?
Die Mindestanlage bei Scalable Capital beträgt 10.000 EUR

Die Anlageklassen
Investiert wird in alle Anlageklassen, die börsentägliche Liquidität bieten und kosteneffizient handelbar sind. Dazu gehören Aktien, Staats- und Unternehmensanleihen aus Industrie und Schwellenländern, besicherte Anleihen sowie Rohstoffe und Immobilienaktien.

Gibt es einen Sparplan?
Es ist möglich einen Sparplan einzurichten. Die monatliche minimale Sparrate beträgt 50 EUR. Der Anleger kann die Sparrate in 50 EUR-Schritten, bis maximal 5.000 EUR, erhöhen. Zusätzliche Gebühren für die Nutzung des Sparplans fallen nicht an. Ein automatisierter Auszahlungsplan wird von Scalable Capital nicht angeboten, jedoch hat der Anleger die Möglichkeit jederzeit über sein Geld zu verfügen.

Kosten
Scalable Capital erhebt eine jährliche Gebühr von 0,75 Prozent für alle Portfoliogrößen auf das tagesdurchschnittlich verwaltete Vermögen. Die Kosten schließen sowohl die Dienstleistung der Vermögensverwaltung (regelmäßiges Risiko-Monitoring und eine dynamische Portfolio-Anpassung), als auch die Konto- und Depotführung inklusive einer Transaktionskostenpauschale für Portfolio-Umschichtungen ein. Die Kosten der Finanzinstrumente (ETFs) bestehen aus den Produktkosten und der Geld-Brief-Spanne und summieren sich auf 0,25% p.a. Diese Kosten werden direkt durch den ETF-Anbieter vom Fondsvermögen abgezogen und sind im Kurs des ETFs berücksichtigt. Es gibt keine versteckten Kosten, Ausgabeaufschläge, Performance-Gebühren oder sonstige Provisionen. Auch für Sparpläne fallen keine weiteren Kosten an. Eine Performencegebühr fällt ebenfalls nicht an.

Service
Bei Scalable Capital werden dem Anleger viele Kommunikationsmöglichkeiten geboten, so gibt es sowohl eine Hotline, als auch einen Rückruf-Service – und natürlich einen Online-Chat. Auch ein persönliches Gespräch ist möglich, um komplexe Fragen zur eigenen Vermögensverwaltung zu besprechen. Zudem haben Kunden und Interessenten die Möglichkeit, an bundesweiten Infoabenden, Events oder Webinaren teilzunehmen. Für seinen Kundenservice wurde Scalable Capital bereits im Jahr 2017 ausgezeichnet.

Der Anleger kann bequem über die Website oder per App (iOS und Android) Kunde werden bzw. Anpassungen am bereits bestehenden Portfolio vornehmen. Auch eine ausführliche Darstellung der Performance ist verfügbar. Scalable Capital informiert regelmäßig über seine Social-Media-Kanäle und den eigenen Blog über Finanzmarktthemen.

Fazit
Scalable Capital ist in fast allen Kategorien ausserordentlich gut. Das Angebot umfasst 23 Anlagestrategien und ist demzufolge sehr umfangreich. Zusätzlich werden Sparpläne angeboten – und es findet ein regelmäßiges Rebalancing statt. Die zahlreichen Kontaktkanäle und das Angebot von kostenlosen Apps zeichnen diesen Bereich zusätzlich aus. Als Finanzportfolioverwalter bietet Scalable Capital zudem eine hohe Sicherheit.

Es gibt Anbieter, die etwas günstiger sind – letztendlich ist aber die Performence entscheidend und nicht die Tatsache, dass ein Robo-Advisor z.B. eine um 0,1 Prozent höhere Jahresgebühr berechnet. Mal ganz abgesehen vom Gesamtpaket! Bei der All-in-Gebühr in Höhe von 0,75 % p.a. liegt Scalable Capital ansonsten im Mittelfeld.

Sehr positiv ist auch die Kooperation mit der ING, für uns ohnehin eine der absolut Besten – wenn nicht die Beste Direktbank. Wer also schon ein Wertpapierdepot bei der ING hat, profitiert von dem geringeren Verwaltungsaufwand – sowie der Stärke und dem Service der Bank.



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