Das Tagesgeld ist keine spekulative Anlage, im Vergleich zu Aktien oder anderen spekulativen Investmentprodukten kann das Tagesgeld als sichere Geldanlage betrachtet werden. Der deutsche Gesetzgeber verlangt, dass sich jede Bank einer Entschädigungseinrichtung anschließt. Diese gesetzliche Einrichtung schützt 100 Prozent Ihrer Einlagen bis zu einem Wert von 100.000 Euro und 90 Prozent der Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften bis zu einer Höhe von 20.000 Euro.

Darüber hinaus gehören die meisten Banken in Deutschland dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken an. Dieser existiert seit dem Jahr 1976 – und wird regelmäßig durch Zahlungen aller 180 teilnehmenden Banken gespeist.

Durch diese Mitgliedschaft liegt die tatsächliche Absicherung weit über dem Betrag der gesetzlichen Absicherung, bei der Postbank z.B. kann jeder einzelne Kunde ohne Selbstbehalt mit bis zu 1,61 Milliarden Euro entschädigt werden. Damit sind faktisch alle Spareinlagen, Giroguthaben und Tagesgelder sowie auf den Namen des Inhabers lautende Sparbriefe zu 100% gesichert.

Bei einigen Banken liegt die Absicherung noch deutlich Vorsicht ist bei Banken mit Hauptsitz im Ausland geboten, da sich die möglichen Entschädigungen je nach Land stark unterscheiden.

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