Vorteile der Vermögensanlage mit ETFs

Einfach, kostengünstig, transparent und flexibel

Es gibt viele Gründe ETFs in der Vermögensanlage einzusetzen. Insbesondere, wenn Sie deren Nutzen mit den Anlagealternativen vergleichen. ETFs verbinden die Vorteile einer Aktie, die einfach über die Börse gekauft und verkauft werden kann, mit den Vorteilen eines herkömmlichen Investmentfonds. Das Ziel eines ETFs ist es, die Rendite eines Index, wie beispielsweise des Dax so exakt wie möglich nachzubilden. So wissen Sie jederzeit, in was Sie investieren. Zudem ist ein ETF günstiger, als ein klassischer Investmentfonds – weil dieser nicht aktiv gemanaget werden muss.

Der Markt für ETFs ist in den letzten Jahren rasant gewachsen: Mittlerweile werden alleine in Europa über viele Milliarden Euro in ETFs verwaltet. Es gibt also gute Gründe, warum ETFs von aktiven Fondsmanagern eingesetzt werden – und sich als gute Alternative zum Kauf von Einzelaktien etabliert haben. Was Pensionskassen oder Vermögensverwalter mit großen Beträgen innerhalb eines ETFs ermöglichen, kann sich auch der Kleinanleger zu Nutze machen. Eine Vermögensverwaltung mit einem ETF ist schon ab 3.000 EUR Anlagesumme möglich.

Vorteile von ETFs im Überblick

  • Breit gesteut – einfach in ganze Märkte investieren
  • Kostengünstig – geringe laufende Gebühren
  • Flexibel und liquide – jederzeit an der Börse handelbar
  • Sicher – ETFs sind Sondervermögen
  • Transparent – Anlagestrategie jederzeit bekannt

Breite Streuung – in ganze Märkte investieren

Mit ETFs können Privatanleger heute ganz einfach selbst in ganze Anlagemärkte investieren und so diversifizieren, d.h. breit steuen – was das Risiko drastisch reduziert.  Mit dem Kauf eines ETF können Sie in sehr viele Wertpapiere investieren. Alleine in Deutschland sind weit über 1.000 ETFs börsennotiert – und es kommen immer neue hinzu. Sie müssen sich nur darum kümmern, in weclhen Bereich, oder in welches Segment (Assetklasse) investiert werden soll. Aber auc diesbezüglich gibt aktive Unterstützung, sofern gewünscht. Es gibt auch die Möglichkeit, seine Ziele im Rahmen einer ETF-Vermögensverwaltung mitzugestalten. Frei nach dem Motto, Sie gemeinsam mit dem Vermögensverwalter!

Geringe Kosten

Die Kostenstruktur von ETFs ist übersichtlich und einfach. Neben klassischen Ordergebühren und Handelskosten kommen nur geringe, laufende Verwaltungskosten dazu. Durch den Verzicht auf aktives Management ist die Verwaltungsgebühr sehr niedrig. Aufwändige Analysen oder hohe Handelsaktivitäten sind zur Nachbildung eines Index überflüssig. Die laufenden Kosten eines ETFs werden als Gesamtkostenquote, dem sogenannten Total Expense Ratio (TER), ausgewiesen. ETFs auf bekannte Benchmark-Indizes, wie zum Beispiel den S&P 500-Index, sind bereits für unter 0,1 Prozent pro Jahr zu haben. Damit gehören ETFs zu den kostengünstigsten Anlageinstrumenten am Markt.

Kein Ausgabeaufschlag

ETFs haben im Vergleich zu herkömmlichen Investmentfonds keinen Ausgabeaufschlag. Das bedeutet, dass Sie nicht erst den Ausgabeaufschlag über die Wertentwicklung des ETF rausholen müssen. Viele Broker bieten daher ihren Kunden günstige Aktionsangebote für den ETF Kauf, oder für ETF Sparpläne an. Im Rahmen solcher Angebote werden die Ordergebühren verringert oder entfallen gänzlich.

Kein Verwaltungsaufwand

Sie müssen sich nicht für eine große Anzahl an Aktien um deren Besteuerung und die Wiederanlage von Dividenden kümmern. Der ETF vereinfacht den Prozess für Sie, indem Sie sich nur noch um den ETF selbst kümmern müssen. Dividenden und Kuponzahlungen der Aktien im Index werden bei ausschüttenden ETFs regelmäßig an Sie ausgezahlt und bei thesaurierenden ETFs automatisch wieder angelegt.

Flexibel und Liquide

ETFs kaufen Sie einfach wie eine Aktie kostengünstig bei einer Onlinebank, oder einem Broker. ETFs können Sie jederzeit während der üblichen Börsenöffnungszeiten handeln. Klassische Fonds hingegen dürfen nur einmal am Tag gehandelt werden. Mittlerweile gibt es auch wirklich gute Vergleichsmöglichkeiten für ETFs, das geht alles online ohne großen Aufwand. Einfach eine Watchlist anlegen, bei der ING und bei vielen anderen Anbietern geht das kostenlos. Zudem können extrem viele ETFs, die weltweit investieren gehandelt werden. Auch Sparpläne sind kostengünstig möglich. Übrigens sind Sparpläne über ETFs eine sehr gute Alternative, weil so der Cost-Average-Effekt (Durchschnittswertermittlung) greift!

Transparenz

Beim klassischen Investmentfonds wird oft mit großer zeitlicher Verzögerung die tatsächliche Fondszusammensetzung veröffentlicht. Beim ETF hingegen ist die genaue Zusammensetzung des ETFs täglich bekannt. Ein ETF bildet möglichst genau die Rendite eines Index ab. Da der Index bekannt ist, ist auch die Anlagestrategie jederzeit bekannt. ETFs sind Sondervermögen

Sicherheit – ETFs sind Sondervermögen

Für den langfristigen Anlageerfolg ist zudem die Sicherheit der Anlage entscheidend. ETFs sind, wie auch Investmentfonds, rechtlich Sondervermögen. Das bedeutet, dass das Geld des Anlegers vom Betriebsvermögen des ETF-Anbieters getrennt ist. Bei einer Insolvenz wird Ihr Vermögen nicht Teil der Konkursmasse.

Schlechtes Fondsmanagement – Da ein ETF passiv einen Index nachbildet, ist kein aktives Management des Fonds notwendig. Böse Überraschungen durch Entscheidungen von Managern sind somit ausgeschlossen.

Sind ETFs immer geeignet? ETFs sind sehr oft die richtige Wahl, aber es gibt auch Zeiten, in denen andere Alternativen berücksichtigt werden sollten.

Bargeld – Wenn Sie Bargeld halten,  ist ein Tages- oder Festgeldkonto eher geeignet, als ein Geldmarkt-ETF.

Trading

Man kann mit ETFs/ETCs durchaus traden, sollte sich aber darüber im klaren sein – dass häufiges Handeln die Kosten erhöht und damit potenziell die Rendite reduzieren kann. Da die Ankaufkosten aber sehr gering sind, kann dies auch bei kurzfristen Anlagezeiträumen und bei genauer Beobachtung des Marktes aber durchaus interessant sein. Zum Beispiel, um an einem kuzrfristigen Aufschwung teilzuhaben.

Nicht immer billiger

Wer ein großes Vermögen besitzt, fährt gegebenenfalls gegenüber Indizes mit vielen Aktien günstiger, wenn er diese direkt hält. Das bedeutet aber auch, dass die Rendite beim Halten von einigen Einzelaktien schon deutlich reduziert wird, wenn sich nur 1-2 Einzelwerte nicht wie gewünscht entwickeln. Die Kosten für ETFs werden aber zunehmend günstiger, so dass dies auch für größere Vermögen immer unattraktiver werden dürfte. Aktuell liegen die laufenden Kosten für den günstigsten Dax ETF bei 0,08 Prozent pro Jahr.

Bestimmte ETFs können sehr riskant sein

Unabhängig von der Anlageklasse haben gehebelte und Short-ETFs weitere Risiken. So sollten Sie vor dem Kauf die Funktionsweise dieser Produkte genau verstehen, um deren Entwicklung in unterschiedlichen Marktsituationen besser einschätzen zu können. So gibt es zum Beispiel 3-fach gehebelte ETFs auf den S&P 500, den DOW, Nasdaq oder den Dax – und zwar in beiden Richtungen – d.h. long und short.

Größe des ETFs – Schauen Sie auch auf die Größe des ETF, kleinere ETFs können durchaus mal eine größere Geld/Brief Spanne haben, weil diese nicht so liquide sind.

Rendite

ETFs haben das Ziel, den abzubildenden Index genau nachzubilden. Wer höhere Renditen möchte, muss sich nach ETFs/ETCs umschauen, die besondere Märkte abbilden. Das kann aber auch ein erhöhtes Risiko bedeuten. Mit ener Einzelaktie können durchaus deutlich höhere Renditen erzielt werden, aber eben bei erhöhtem Risiko. Bei Investmentfonds ist es im übrigen nachweislich so, dass nur ganz wenige Fondsmanager besser abschneiden als der jeweilige Markt.

Fazit:
ETFs haben haben in der Tat viele Vorteile bei der Vermögensanlage, insbesondere für die Anleger, die keine Zeit oder Erfahrung auf diesem Gebiet haben. Manche wollen sich auch einfach nicht damit beschäftigen, aber eine solide Rendite auf sein „Erspartes“ möchte letztendlich doch jeder – und das geht nun mal nicht auf dem Buch, das Sie sich sparen können – dem Sparbuch. Also lassen Sie doch einfach einen ETF für sich arbeiten.

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